StartBLOG - Rechtsnews aus Sport & Freizeit


Sport ist auch meine Leidenschaft, die Juristerei meine Berufung. Der Blog ist mein Weg mein juristisches Wissen und meine langjährige Erfahrung mit der Justiz im Bereich Sport und Freizeit mit Ihnen zu teilen, damit Sie rechtliche Stolpersteine umgehen können und vernichtende Fehler erst gar nicht machen.

Hier finden Sie nützliche Artikel mit Handlungsempfehlungen und auch Videos mit Rechtsfragen von Personal-Trainern, Veranstaltern von Sportevents, Fitnessstudioinhabern, Veranstaltern von Trainingscamps …, die ich gerne beantwortet habe.
Unwirksame Wettkampfbedingungen II 19. November 2019 Lesedauer: 0:45 Minute

„Ich erkläre ausdrücklich, dass ich gesund und bei einer Krankenkasse versichert bin.”

Eine formularmäßige Bestätigung in den Wettkampfbedingungen (AGB), nach der die Teilnehmer bestätigen, dass sie sportgesund sind, ist unwirksam. Die Klausel verändert in unzulässiger Weise die Beweislast zum Nachteil des Teilnehmers. Vielmehr sollte der Hinweis erfolgen, um was für eine Art Veranstaltung es sich handelt und ob für diese eine besondere Vorbereitung erforderlich ist.

Ich rate daher zu folgender Formulierung:

"Der Veranstalter weist darauf hin, dass es sich bei der Veranstaltung um einen mehrstündigen Ausdauerwettbewerb handelt, welcher einer intensiven physischen und psychischen Vorbereitung bedarf. Ausreichend Erfahrung im Freiwasserschwimmen wird dringend angeraten."
Rechtsproblem „e-Newsletter” 05. November 2019 Lesedauer: 1:10 Minute

Keine Angebote mehr verpassen, aktuelle Informationen zeitnah und kostenlos per E-Mail erhalten – so interessant dies für den Abonnenten ist, so werbewirksam und wirtschaftlich praktisch ist dies für den Versender. Da es sich bei dem Empfänger aber meist um Verbraucher handelt, gibt es einiges rechtlich zu beachten.

Sobald der Newsletter keinen reinen informativen Charakter hat, sondern auch ein wirtschaftlicher Hintergrund besteht, knüpft der Gesetzgeber an die Erstellung verschiedene Informationspflichten. Ein wirtschaftlicher Hintergrund wird bereits dann angenommen, wenn mit dem Newsletter auch Werbung gemacht und der Empfänger zum Erwerb von Dienstleistungen oder Waren angeregt werden soll.

Dies dürfte oftmals auch bei Rundschreiben von Sporteventveranstalter, Fitnessstudios oder Personal Trainern der Fall sein. Daher ist neben der Impressumspflicht und dem „Double-Opt-In” Verfahren auch zu beachten, dass dem Kunden im Rahmen der Anmeldung Folgendes mitgeteilt wird:

grundsätzlicher Inhalt des Newsletters
von wem der Newsletter versendet wird
wie oft der Newsletter ca. versendet wird
wie der Widerruf erfolgen kann. (wichtig!)

Fehlt eine dieser Angaben ist die Einwilligung ist unwirksam und Konkurrenten oder Abmahnvereine können Sie kostenpflichtig abmahnen.

Schützen Sie sich – ergänzen Sie die Infos über Ihren Newsletter!
Vorsicht Haftungsfalle II 29. Oktober 2019 Lesedauer: 0:30 Minute

In den AGB der Mitgliederverträge kann man die Haftung der Trainer und Fitnessstudioinhaber für Schäden, die ein Kunde während des Trainings erleidet, wirksam begrenzen. Nicht selten sind die Klauseln jedoch falsch formuliert und werden im Streitfall als unwirksam angesehen. Oft liest man: „Der Kunde erkennt den Haftungsausschluss des Trainers für Schäden jeder Art an.”

Eine solche Klausel ist jedoch stets unwirksam, da diese den Ausschluss oder die Begrenzung der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beinhaltet sowie Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ausschließt. Das geht nicht.

Schützen Sie sich und Ihre Teilnehmer - ändern Sie die Klausel ab!
Unwirksame Wettkampfbedingungen II 19. November 2019 Lesedauer: 0:45 Minute

„Ich erkläre ausdrücklich, dass ich gesund und bei einer Krankenkasse versichert bin.”

Eine formularmäßige Bestätigung in den Wettkampfbedingungen (AGB), nach der die Teilnehmer bestätigen, dass sie sportgesund sind, ist unwirksam. Die Klausel verändert in unzulässiger Weise die Beweislast zum Nachteil des Teilnehmers. Vielmehr sollte der Hinweis erfolgen, um was für eine Art Veranstaltung es sich handelt und ob für diese eine besondere Vorbereitung erforderlich ist.

Ich rate daher zu folgender Formulierung:

"Der Veranstalter weist darauf hin, dass es sich bei der Veranstaltung um einen mehrstündigen Ausdauerwettbewerb handelt, welcher einer intensiven physischen und psychischen Vorbereitung bedarf. Ausreichend Erfahrung im Freiwasserschwimmen wird dringend angeraten."
Rechtsproblem „e-Newsletter” 05. November 2019 Lesedauer: 1:10 Minute

Keine Angebote mehr verpassen, aktuelle Informationen zeitnah und kostenlos per E-Mail erhalten – so interessant dies für den Abonnenten ist, so werbewirksam und wirtschaftlich praktisch ist dies für den Versender. Da es sich bei dem Empfänger aber meist um Verbraucher handelt, gibt es einiges rechtlich zu beachten.

Sobald der Newsletter keinen reinen informativen Charakter hat, sondern auch ein wirtschaftlicher Hintergrund besteht, knüpft der Gesetzgeber an die Erstellung verschiedene Informationspflichten. Ein wirtschaftlicher Hintergrund wird bereits dann angenommen, wenn mit dem Newsletter auch Werbung gemacht und der Empfänger zum Erwerb von Dienstleistungen oder Waren angeregt werden soll.

Dies dürfte oftmals auch bei Rundschreiben von Sporteventveranstalter, Fitnessstudios oder Personal Trainern der Fall sein. Daher ist neben der Impressumspflicht und dem „Double-Opt-In” Verfahren auch zu beachten, dass dem Kunden im Rahmen der Anmeldung Folgendes mitgeteilt wird:

grundsätzlicher Inhalt des Newsletters
von wem der Newsletter versendet wird
wie oft der Newsletter ca. versendet wird
wie der Widerruf erfolgen kann. (wichtig!)

Fehlt eine dieser Angaben ist die Einwilligung ist unwirksam und Konkurrenten oder Abmahnvereine können Sie kostenpflichtig abmahnen.

Schützen Sie sich – ergänzen Sie die Infos über Ihren Newsletter!
Vorsicht Haftungsfalle II 29. Oktober 2019 Lesedauer: 0:30 Minute

In den AGB der Mitgliederverträge kann man die Haftung der Trainer und Fitnessstudioinhaber für Schäden, die ein Kunde während des Trainings erleidet, wirksam begrenzen. Nicht selten sind die Klauseln jedoch falsch formuliert und werden im Streitfall als unwirksam angesehen. Oft liest man: „Der Kunde erkennt den Haftungsausschluss des Trainers für Schäden jeder Art an.”

Eine solche Klausel ist jedoch stets unwirksam, da diese den Ausschluss oder die Begrenzung der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beinhaltet sowie Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ausschließt. Das geht nicht.

Schützen Sie sich und Ihre Teilnehmer - ändern Sie die Klausel ab!
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12. November 2019

Für was haftet ein Sportveranstalter?
05. Oktober 2019

Berufshaftpflicht für Trainer notwendig?
23. September 2019

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